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Unkeler Briefe von Konrad Adenauer veröffentlicht

Msgr. Dr. Paul Adenauer berichtet über seine Erinnerungen an die Zeit im "Dritten Reich"


Der "unbekannte" Adenauer stand im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung des CDU Gemeindeverbands Unkel am 14. Juni 2007 im Pax-Gästehaus in Unkel. Der Abend erhielt eine ganz besondere Note durch die Anwesenheit von Monsignore Dr. Paul Adenauer, Sohn Konrad Adenauers. Er berichtete von seinen persönlichen Erinnerungen an die schwere Zeit im "Dritten Reich" und an seine eigenen Unkeler Jahre als Kaplan in der Unkeler Pfarrgemeinde. Es war der letzte öffentliche Auftritt von Dr. Paul Adenauer, der wenige Wochen nach der Veranstaltung verstarb.


Anlass für die Veranstaltung war der 40. Todestag von Konrad Adenauer. Der CDU Gemeindeverband Unkel ludt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf ein. Dr. Hans Peter Mensing, Leiter des Editionsbereichs der Stiftung, stellte eine Neuerscheinung mit Briefen von Konrad Adenauer aus den Jahren 1933 bis 1949 vor. Die bisher zum größten Teil unbekannten Briefe Adenauers an Dora Pferdmenges, die Frau seines besten Freundes Robert Pferdmenges, stammen größtenteils aus den ersten Jahren des "Dritten Reichs".


Die Veranstaltung fand an authentischem Ort statt. Im Paxheim in Unkel lebte Konrad Adenauer 1935/36 nach seiner Ausweisung aus dem Regierungsbezirk Köln. Als "nationaler Schädling" verfemt und ausgestoßen verfasste Adenauer hier einige der vorgestellten Briefe.

01.06.07
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