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Erwin Rüddel: Bundesverkehrsministerium verschleppt Reduzierung des Schienenlärms

Das Bundesverkehrsministerium verschleppt die Reduzierung des Schienenlärms im Rheintal. Wie der CDU-Bundestagskandidat Erwin Rüddel auf Nachfrage in Berlin erfahren hat, konnte von den für das Pilotprojekt zur Umrüstung der Güterwagenflotte auf K-Sohlenbremsen (Flüsterbremse) im Jahr 2007 bewilligten Mitteln bis heute kein Euro ausgegeben werden, da das SPD-geführte Bundesverkehrsministerium immer noch keine entsprechende Förderrichtlinie erlassen hat.

„Diese Schlamperei zeigt deutlich, wie ernst es der SPD mit dem Schutz der Bürger im Rheintal vor dem Schienenlärm in Wahrheit ist“, kritisiert Erwin Rüddel. Den vollmundigen Ankündigungen und PR-Aktionen müssten nun auch Taten folgen.

Ebenso müssten Mittel aus dem Konjunkturpaket-II kurzfristig dazu verwendet werden, Alternativen für besonders stark belastete Strecken zu schaffen.

Grundsätzlich unterstütze die Union ausdrücklich die Pläne der Bahn. „Die CDU hat auf allen politischen Ebenen von Anfang an immer klar gesagt, dass eine wirklich nachhaltige Lösung für die lärmgeplagten Menschen im Rheintal nur durch eine alternative Strecke für den Güterverkehr erreicht werden kann“, stellt Erwin Rüddel klar.

„Die Bahn hat allerdings auch signalisiert, dass sie den Schienengüterverkehr nach einer Umsetzung des aktuellen Vorschlags nur teilweise um das Rheintal herumführen könnte und die dann frei werdenden Kapazitäten zum Teil für zusätzliche Personenzüge nutzen will“, so Erwin Rüddel.

Diese seien laut Erwin Rüddel zwar deutlich leiser als Güterzüge. „Das zeigt aber auch, dass wir weiterhin seriös dafür arbeiten müssen, etwa durch die rasche Umrüstung der Güterwagenflotte auf Flüsterbremsen und die Nutzung innovativer Lärmschutzvorrichtungen, den Schienenlärm im Mittelrheintal nachhaltig zu senken.“

Alfons Mußhoff ::: 26.02.09
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