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CDU: Keine Ausweitung eines Nationalparks Siebengebirge auf die Verbandsgemeinde Unkel

Die Erweiterung eines Nationalparks Siebengebirge auf rheinland-pfälzisches Gebiet lehnt die CDU in der Verbandsgemeinde Unkel ab. "Die Vorbereitungen für den Nationalpark im Siebengebirge und die Informationsveranstaltungen haben keine Erkenntnisse gebracht, die für eine Ausweitung sprechen würden", erklärte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Alfons Mußhoff. Er wies damit auch den SPD-Vorstoß zurück, den Asberg in einen Nationalpark Siebengebirge einzugliedern.


Die SPD-Landesregierung habe bereits 2007 klar gestellt, dass eine bloße Erweiterung nicht möglich ist und für das rheinland-pfälzische Gebiet ein eigenständiger Nationalpark ausgewiesen werden müsste, erinnerte Alfons Mußhoff und unterstrich: "Ein Mini-Nationalpark Asberg ist aber völlig undenkbar." Im Übrigen stehe das Gebiet um den Asberg bereits jetzt unter besonderem Schutz.


Insgesamt ist die Verbandsgemeinde Unkel Teil des Naturparks Rhein-Westerwald. Dieser verbindet den Schutz und die Erhaltung der Biotop- und Artenvielfalt mit der Erholungsfunktion der Landschaft für den Menschen. Im Naturpark werden umweltverträglicher Tourismus und dauerhaft umweltverträgliche Landnutzungen unterstützt. Diese Funktionen sollten nach Meinung der CDU für die Landschaft der Verbandsgemeinde erhalten bleiben.


Eine andere Frage ist die Einbeziehung eines Nationalparks Siebengebirge in das Tourismuskonzept für die Region. Hier ist nach Auffassung Mußhoffs eine enge Abstimmung mit Königswinter und Bad Honnef erforderlich. "Es war deshalb ein richtiger Schritt, dass auf CDU-Antrag neben der Stadt Unkel nun auch die Verbandsgemeinde Mitglied der Tourismus Siebengebirge GmbH geworden ist."

01.03.08
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